Es gibt eine Reihe von Mechanismen, die diverse Freie Radikale unschädlich machen und von Genen gesteuert werden.

-Das SOD2 Gen zum Beispiel neutralisiert das freie Radikal Superoxid in den Mitochondrien
-Das GPX1 Gen neutralisiert andere Freie Radikale in anderen Geweben
-Die GST* Enzyme in der Leber neutralisieren wieder andere freie Radikale in anderen Geweben.

Nun gibt es auch verschiedene Möglichkeiten oxidativen Stress zu messen.

Jeder hat Vor- und Nachteile.

  1. Man misst die Freien Radikale direkt im Blut oder Urin.
    Das Problem ist, die oxidativen Stress-Probleme in Zellen werden dadurch nicht erkannt und gemessen.
  2. Man misst die Beschädigung, die die Freie Radikale auslösen
    – Auch je nachdem wo gemessen wird ist das Bild unvollständig
  3. Man misst die Antioxidativen Enzyme (Die von Genen erzeugt werden)
    – Eine sehr indirekte Möglichkeit

Je nachdem welcher Test gemacht wurde, wird sich ein anderes Bild ergeben, da es einfach so viele Arten von oxidativem Stress gibt.

Dann kann oxidativer Stress durch diverse Faktoren ausgelöst werden:

  1. Rauchen
  2. Leistungssport
  3. Alkoholismus
  4. Schlechte Ernährung

Oder auch ohne Risikofaktoren durch fehlenden genetischen Schutz:
5. Genetische Variationen

Wir analysieren die genetischen Variationen und wissen dadurch, ob der Körper einen Grundschutz gegen oxidativen Stress besitzt. Wenn Nein, modifizieren wir die Umwelt und Ernährung, um diesen fehlenden Schutz auszugleichen. Ist die Genetik in Ordnung und es besteht trotzdem erhöhter Oxidativer Stress, bedeutet dies sehr wahrscheinlich, dass ein zusätzlicher Risikofaktor den oxidativen Stress so erhöht, dass die Gene nicht dagegen ankämpfen können.

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