Weder weniger, noch mehr. Es ist das Zusammenspiel von Genen und Umwelt, das den Einfluss ausmacht. Ein einfaches Beispiel: Laktoseintoleranz, eine genetische Erkrankung. Durch eine Genmutation kann Laktose/Milch nicht verdaut werden. Der Gendefekt alleine löst keine Beschwerden aus, solange die Umwelt keine Milch zur Verfügung stellt. Genau so löst Milch alleine keine Probleme aus, solange kein Gendefekt vorliegt. Man kann also nicht sagen was mehr eine Rolle spielt: Gendefekte oder Umwelt. Es ist die (falsche) Kombination der Beiden. Und das genau ist die Chance. Wir wissen wie die Gene aussehen und können nun die Umwelt danach formen, damit sie die Problematik der Gene neutralisieren (keine Laktose trinken).